Wie ist der Aufbau des Auges?

Wie ist der Aufbau des Auges?

Das menschliche Auge zählt zu den wichtigsten Sinnesorganen, mit denen Lichtreize wahrgenommen- und dadurch das Sehen ermöglicht wird. Wie wichtig das Auge eigentlich ist, merken viele oft erst, wenn die Sehkraft vorübergehend- oder sogar langfristig abnimmt. Das Auge ist zwar hohl und wiegt nur wenige Gramm, ist aber dennoch ein hochkompliziertes Organ, dass dem Menschen als Leitsinn dient und den größten Teil der Orientierung übernimmt.

Die Biologie des Auges

Der Aufbau des Augapfels besteht aus drei Schichten. Bei der äußersten Hautschicht handelt es sich um die tunica fibrosa, welche in Horn- und Lederhaut beziehungsweise cornea und sclera unterteilt wird. Aderhaut, Ziliarkörper und Iris bilden die mittlere Hautpartie. Die innerste Schicht setzt sich hingegen aus Gefäßhaut und Netzhaut zusammen. Wer sich mit den Themen Gesundheit und Biologie etwas beschäftigt hat, dürfte auch wissen, dass Menschen im Gegensatz zu einigen Tieren über Millionen von Farbrezeptoren verfügen, wobei für Schwarz und Weiß ebenfalls Millionen von Stäbchen zuständig sind. Das eigentliche Licht fällt in die Hornhaut, welche zudem Iris und Pupille formt. Sehfehler, für die die Hornhaut verantwortlich sind, lassen sich häufig korrigieren. Mit den klassischen Augenschmerzen hat dieses allerdings nur selten etwas zu tun, da hierfür oft Stress oder Überanstrengung als Auslöser gelten.

Funktion des Auges

Das Auge kann mit einer Kamera verglichen werden, denn auch dieses verfügt über ein Linsensystem, dass Hornhaut und Augenlinse geformt ist. Den Job der Blende übernimmt die Iris, wobei die Netzhaut als Bildträger- und die Lederhaut als Versorger fungieren. Kommt es zu Augenproblemen, zählt das Schielen zu den häufigsten “Vorfällen”. Die Augenmuskelgleichgewichtsstörung ist nicht krankhaft, wird aber dennoch häufig behandelt. Die Anlage zum Schielen ist vererbbar, wobei in Europa knapp 6 Prozent der Gesamtbevölkerung davon betroffen ist. Treten keine Beschwerden auf, ist eine Therapie nicht zwingend erforderlich.